Tipps – der Weg zur wertvollen Domain
Autor: RA Florian Hitzelberger, 22.10.2007
Schon so mancher hat mit dem Verkauf einer attraktiven Domain ein Vermögen gescheffelt. Doch wie findet man diese Domain: ist es reines Glück? Zufall? Oder gibt es bei der Wahl der Domain einige Tipps und Tricks, die man unbedingt beachten sollte?
Die Antwort fällt nicht schwer: stets gibt es einige Grundregeln, wann
ein Domain-Name besonders leicht und zu einem besonders hohen Preis zu
verkaufen ist. An erster Stelle steht die Kürze, idealerweise bis zu
maximal fünf Zeichen. Je weniger lang eine Domain, desto besser lässt
sie sich in der Regel merken. Womit wir schon beim zweiten Tipp sind,
der Verwendung allgemein beschreibender, bildhafter Worte; auch für sie
gilt, dass sie sich besonders leicht einprägen, um so den
Wiedererkennungswert selbst bei einem flüchtigen Leser zu steigern. Wer
auf seiner Website gar ein spezielles Produkt anbietet, sollte sich bei
der Domain auf dessen deskriptive Beschreibung konzentrieren. Wer also
zum Beispiel handgemachte Blumenvasen aus Ton vertreibt und feststellt,
dass die Domain blumenvasen.de schon vergeben ist, könnte sich für
Alternativen wie tonblumenvasen.de oder die Bindestrichversion
ton-blumenvasen.de entscheiden. Dass bei etwa 140 Millionen
registrierten Domains die Perlen schwer zu finden sind, macht die Suche
nach ihnen jedoch gewiss nicht einfacher, zumal unverändert die
besonders leergefischten .com- und .net-Adressräume im Handel auch
besonders begehrt sind.
Zu empfehlen ist auch, vor der Wahl der Domain ein kleines
Brainstorming durchzuführen und sich alle Worte zu notieren, die man
selbst mit dem eigenen Produkt assoziiert; ein Blick auf die Website
der Konkurrenz kann dabei weiterhelfen. Ein erwünscher Nebeneffekt
dabei ist, dass Domains mit Schlüsselwörtern auch in Suchmaschinen
bevorzugt platziert werden, so dass die Verwendung von Schlüsselwörtern
wahre Wunder wirken kann, selbst bei unscheinbaren Angeboten. Wer
dagegen Kunstwörter bevorzugt, wie sie etwa Yahoo und eBay gewählt
haben, sollte bedenken, dass sich derartige Domains eher schlecht
verkaufen und nur von neuen Unternehmen bei der Suche nach einem
plakativen Firmennamen gesucht werden.
Wer sich auf der Suche nach Tippfehler-Domains technischer Hilfe bedienen will, dem sei abschliessend der "Permutator"
ans Herz gelegt. Mittels einer einfachen Eingabemaske spuckt der
Permutator zu einer vorgegebenen Internetadresse sämtliche
Schreibvarianten aus, indem Buchstabe für Buchstabe einschliesslich der
Zahlen von 0 bis 9 und des Bindestrichs ersetzt wird. Dies deckt den in
allen Domain-Namen zulässigen Zeichensatz ab und hilft, naheliegenden
Vertippern leichter auf die Spur zu kommen. Wer schließlich Synonyme
für Begriffe in englischer Sprache sucht, dem hilft oft ein Thesaurus weiter; hier lassen sich viele tolle Wörter aufstöbern, die dann als Domain registriert werden können.
Quelle:
http://www.domain-recht.de/magazin/article.php?id=667078

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